Judomädchen weiter erfolgreich

Die TG Höchberg war dieses Jahr Ausrichter der nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaften in der Altersklasse u14. Jeweils die vier Erstplazierten Judoteams aus den vier nordbayerischen Bezirken hatten sich für diesen Event qualifiziert und kämpften auf drei Mattenflächen um Meisterehren. Aus Unterfranken waren die SG Eltmann, als Bezirksmeister, der JC Obernburg, die Kampfgemeinschaft Aschaffenburg/Lohr und die TG Schweinfurt am Start. Mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielen gingen die vier Teams ins Meisterschaftsrennen. Während für die SG Eltmann mit der Teilnahme am Finale es darum ging sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die Landesmeisterschaften zu verschaffen, war für die anderen drei Mannschaften allein die Qualifikation zur Bayerischen Ziel und Motivation. Zum Bedauern des unterfränkischen Bezirksjugendleiters Detlef Staffa konnte nur die SG Eltmann ihr gestecktes Ziel realisieren. Mit Kantersiegen gegen Bamberg und Wernberg zogen die Schützlinge von Edgar Riedl ungefährdet ins Finale dieser Veranstaltung ein. Dort wartete bereits der Serienmeister und Dauerrivale der Wallburgstädter aus den vergangenen Jahren, der TB Weiden. Ohne Gegenpunkt zogen die Oberpfälzer mit einer beeindruckenden Bilanz ins Finale und waren heiß auf den Titel und die Revanche für die Niederlage aus dem Vorjahr bei den Landesmeisterschaften. Das Endergebnis von 5:1 für den TB Weiden spiegelt in keinster Weise den spannenden Kampfverlauf im Finale wieder. Die Begegnung wogte hin und her. Jeder einzelne der insgesamt acht Einzelbegegnungen stand auf einem hohen Niveau und war spannend bis zum Schluss. In der Endabrechnung hatten aber immer die Schützlinge des Weidener Trainers Bolleininger die Nase vorn. So waren die Eltmänner Kämpferinnen am Ende aber durchaus mit ihren Leistungen zufrieden, auch wenn das Ergebnis nicht den Kampfverlauf widerspiegeln konnte. Einzig Sarah Riedl war es im Finale vorbehalten den Ehrenpunkt für ihre Mannschaft zu holen. Überhaupt erwies sie sich an diesem Tag als Punktebank für ihre Mannschaft, denn sie war die Einzige, die alle ihre Begegnungen gewinnen konnte. Nicola Weiglein gegen Christin Bolleininger und Petra Hartlaub gegen Julia Weig mussten im Finale jeweils ein Unentschieden akzeptieren. Damit war klar, dass Julia Weinig, Laura Hupf, Annalena Bauer und Jaqueline Pfister unbedingt hätten gewinnen müssen, um das Ergebnis noch umbiegen zu können. Leider waren sie in ihren Einzelbegegnungen glücklos und mussten trotz starker Kampfführungen jeweils ihren Kontrahentinnen den Sieg überlassen. Die Glückwünsche des Eltmänner Trainers Edgar Riedl gingen unmittelbar nach Kampfende an den Kontrahenten Bolleininger vom TB Weiden, verbunden mit einer Kampfansage für die Bayerischen Meisterschaften. Beide Trainer wünschten sich für die Landesmeisterschaften viel Erfolg und hofften sich dort im Finale möglichst wieder gegenüber zu stehen. Ihr Heimrecht nicht optimal nutzen konnten die Jungs der Sportgemeinschaft, die mit dem Ausrichter der TG Höchberg kooperieren und gemeinsam als Kampfgemeinschaft am Start waren. Wichtig ist aber, dass auch die Jungs die Qualifikationshürde nehmen konnten und am 20. Mai in Ingolstadt bei den Landesmeisterschaften die unterfränkischen Farben vertreten werden. Für die SG Eltmann waren maßgeblich am Mannschaftserfolg Jonas Michel, Alexander Steinmüller und Thomas Krause beteiligt. Dieses Trio wird in zwei Wochen noch durch Julian Göpfert komplettiert.

Bild: Zufrieden war man auf Seiten der Judo Abteilung aus Eltmann mit dem Ergebnis bei den Nordbayerischen Mannschaftsmeisterschaften in Höchberg. Platz 2 für die Mädchen und Platz 5 für die Jungs und die damit verbundene Qualifikation zu den Landesmeisterschaften standen am Ende auf der Habenseite für die Judoka aus der Wallburgstadt. Im Bild die erfolgreiche Mädchenmannschaft, hintere Reihe von links: Laura Hupf, Isabel Wegener, Petra Hartlaub, Jaqueline Pfister und Trainer Edgar Riedl; vordere Reihe von links: Sandra Graser, Annalena Bauer, Mareike Bredl, Sarah Riedl, Nicola Weiglein und Julia Weinig. Auf dem Bild fehlt Stefanie Lehnerer.