Judoka erfolgreich in Dinkelsbühl

Am vergangenen Wochenende besuchten 9 Jugendliche der Judo Abteilung aus Eltmann das Pokalturnier des TSV Dinkelsbühl. Schon im Wiegeraum wurde deutlich, dass die Veranstaltung zwar nicht unbedingt zahlenmäßig, aber was die Qualität des Teilnehmerfeldes anbelangte, sehr stark besetzt sein würde.

Umso erfreuter zeigten sich die Eltmänner Betreuer am Ende des Turniers über die Tatsache, dass angefangen bei den Jüngsten in der Altersklasse U11, über die U 13 bis hinauf in die U 15 alle Eltmänner Starter kräftig mitmischten.

Den Beginn machten die Jungs am Samstag. Martin Czieszowic sorgte mit seinem 3.Platz für die beste Platzierung des Tages. Philipp Schwarzbart ließ vorallem in seinen ersten beiden Begegnungen mit zwei Blitzsiegen aufhorchen. Im Endklassement schließlich musste er sich aber mit dem 5.Platz in seiner Klasse zufrieden geben. Aron Michel wurde fälschlicherweise in der 38 kg Klasse eingeteilt und konnte so dem Gewichtsvorteil seiner Kontrahenten nichts entgegensetzen. Die Art und Weise, wie er sich aber seinen 7.Platz erkämpfte wurde von seinem Betreuer Andreas Reichel positiv bewertet.

Noch erfolgreicher waren dann am Sonntag die Mädchen. Furios starteten die zwei jüngsten und leichtesten Sarah Riedl und Mareike Bredl. Beide kämpften in der 28 kg Klasse. Im Halbfinale kam es schließlich zum vereinsinternen Duell, das Sarah für sich entscheiden konnte. Im Finale machte sie sich dann selbst das schönste Geburtstagsgeschenk und siegte spektakulär mit einem Hüftwurf. Mareike schließlich errang Rang 3 in dieser Klasse.

In der Altersklasse U 13 erkämpfte sich Elena Michel die Silbermedaille. Gegen die stark eingeschätzte Veronika Auer aus Großhadern kämpfte sie ein starkes Finale, das sie am Ende unglücklich verlor. Anna Riedl dominierte die Klasse bis 44 kg wie gewohnt und sicherte sich die Goldmedaille. Bianca Bredl kämpfte vorallem in ihrer ersten Begegnung stark und belegte schließlich einen guten 5.Platz, mit dem sie zufrieden sein kann, auf Grund ihrer gezeigten Leistungen. Zum Schluss zeigte Rebecca Frank dass sie nach ihrer Verletzungspause langsam wieder in Schwung kommt. Mit ihrem 3.Platz ließ sie aufhorchen und demonstrierte eindringlich, dass in Zukunft wieder mit ihr zu rechnen sein wird, wenn es um die Vergabe der Meistertitel geht.