Um ein Haar verfehlt
Geschrieben von: ELENA MICHEL und ANNA RIEDL
Am Samstag den 17.Mai.2003 mussten wir richtig weit fahren, denn unser Ziel war München.
Wir trafen uns schon um 5.30 Uhr in Eltmann. Stellt euch mal vor, wann wir Aufstehen mussten.
Wie immer kam Andi zu spät, trotzdem erreichten wir Geiselwind pünktlich um ca. 6.30 Uhr
(von dort sollte uns ein Bus nach München fahren). Dort warteten bereits die Fremdstarter,
die für uns kämpfen wollten. Jedoch war dieser auch nicht pünktlich. Eine halbe später als vereinbart
traf er ein.
Als dieser endlich da war, wurden wir von den Obernburger Kämpferinnen und ihrem Fanclub begrüßt.
Denn die Mädchen vom TuSpo Obernburg hatten sich ebenfalls zur Bayerischen Meisterschaft qualifiziert
und fuhren mit uns nach München.
Im Bus herrschte ein großes Durcheinander, denn die Jungen neckten die Mädchen und umgekehrt.
Nach 3 Stunden kamen nicht nur die Erwachsenen, sondern auch wir sehr genervt an.
Etwas enttäuscht stellten wir fest, dass die Halle nicht das schöne Dojo von Großhadern (Stadtteil von München)
war, sondern, dass es eine hässliche Sporthalle war.
Doch schon gleich nach dem Einzug der Judokas besserte sich unsere Stimmung. Denn in der Auftaktbegegnung
gewannen unsere Jungen gegen Großhadern II mit 5:2 und mit der Unterbewertung 46:22. Im zweiten Kampf standen
unsere Chancen schlechter wie im vorherigem Kampf und wir verloren gegen Ammerland-Münzing mit 2:5.
Doch in der nächsten Begegnung zwischen Eltmann und Amberg konnten die Jungen den Sieg auf ihr Konto verbuchen(4:3).
Zwischen den Kämpfen lobte Andi den guten Kampfgeist seiner Jungen und bemängelte aber auch manche Situationen.
Als die Jungen um den 5. Platz gegen Kaufbeuern kämpften, gewannen sie mit 4:3 (Unterbewertung 34:25). Beim Kampf
um den 3. Platz hatten die Jungen leider etwas Pech, denn sie verloren ganz knapp mit 3:4 und der Unterbewertung
33:33.
Dann mussten wir sehr lange auf die Siegerehrung warten. Diese Zeit verbrachten wir damit den Geburtstag des
Judokas Aron Michel zu feiern und den mitgebrachten Kuchen zu essen. Die Finalkämpfe ließen wir uns auch nicht
entgehen.
Bei der Rückfahrt ging es genauso laut zu wie bei der Hinfahrt. In Geiselwind verabschiedeten wir uns von den
Obernburgern und von unseren Fremdstartern. Danach fuhren wir mit den Autos nach Hause, davor starteten wir
aber noch der Eisdiele einen Besuch ab.