Drei Mädchen räumen ab

Geschrieben von: ELENA MICHEL, ELLEN SCHEITHAUER und ANNA RIEDL

Wir mussten schon um 6.00 Uhr aufstehen. Mies gelaunt setzten wir uns ins Auto,
denn 2 Stunden langweilige Fahrt warteten auf uns. Um 8.45 Uhr kamen wir in
Dinkelsbühl an.

Nachdem unser Trainer Edgar uns die Startkarten für das Kinderzechturnier gekauft hatte,
zogen wir unsere Judoanzüge an. Als wir abgewogen waren, stand fest, dass in der FU11 Anna
wie gewohnt bis 40kg und Ellen bis 30kg kämpften. Elena startete in der FU13 in der
Gewichtsklasse bis 33kg. Dann stärkten wir uns erst einmal.

Gegen 9.30 Uhr begannen wir mit dem Aufwärmen. Nach einer langen Stunde war es endlich so weit.
Die Kämpfe begannen.

Schon bald war Ellen an der Reihe. Ihre Auftaktbegegnung gewann sie in weniger als
10 Sekunden. Im 2. Kampf musste Ellen den Sieg der Gegnerin überlassen. Gegen, die an
diesem Tag Stärkste in ihrer Gewichtsklasse, hielt Ellen sich wacker. Somit errang sie
den 3. Platz.

Kurz nachdem Ellen ihre Kämpfe abgeschlossen hatte, musste Anna auf die Matte. Ihren ersten
Kampf gewann sie in Sekundenschnelle. Beim 2. Kampf brauchte sie etwas länger, siegte aber
schließlich mit einem Haltegriffippon (= höchste Wertung=10 Punkte). Somit belegte sie den
1. Platz. Die Siegerehrung lies nicht lange auf sich warten.

Im Anschluss kämpfte die U13. Gleich in ihrer 1. Begegnung schickte Elena ihre Gegnerin mit
10:0 von der Matte. Ihren 2. Kampf verlor sie 2:10, doch diese 2 Punkte sollten ihr zum
späteren Gesamtsieg verhelfen. Im 3. Kampf machte Elena mit den erforderlichen 10 Punkten
alles klar.

Um uns die Zeit bis zur Siegerehrung zu vertreiben und natürlich auch um etwas
für unsere Bildung zu tun, gingen wir ins Museum der 3. Dimension. Der Besuch hat sich auf
jeden Fall gelohnt.

Danach fuhren wir wieder zurück zur Halle und kamen gerade noch rechtzeitig zur Siegerehrung.
Wie bei der U11 gab es auch bei der U13 für die jeweils 4 Platzierten statt Medaillen tolle
Sachpreise. Und das Beste war, dass jeder Teilnehmer eine sogenannte Kinderzechtüte bekam.

Dann machten wir uns nach ein paar Schüssen aus der Kamera auf den Heimweg. Zwischendurch, wie
es bei uns schon üblich ist, genossen wir noch 3 Kugeln Eis. Die Rückfahrt verging wie im Flug.
Zu Hause sanken wir müde in unsere Betten und freuten uns schon aufs nächste Turnier.