| Jüngste Judoka ermitteln ihre Meister
Lob von allen Seiten erhielt die Judo Abeilung der SG Eltmann für die Ausrichtung der Bezirksmeisterschaft in der Altersklasse unter 11 Jahren. Vom äußeren Rahmen her gesehen ging es bei den Jüngsten ähnlich zu wie bei ihren älteren Sportkollegen – und trotzdem gab es einige bemerkenswerte Unterschiede. Seit längerem kämpfen die jüngsten Judoka nicht mehr in festgeschriebenen Gewichtsklassen, sondern alle Starter werden exakt ausgewogen und anschließend in gewichtsnahe Vierergruppen eingeteilt. Dadurch will mann allzugroße Gewichtsunterschiede vermeiden und allen Teilehmern durch die Einteilung in die Vierergruppe ein Erfolgserlebnis vermitteln, indem alle Starter eine Urkunde erhalten. Medaillen gab es diesmal nicht. Auf Anregung der Bezirksvorstandsschaft bekam jeder Teilnehmer einen kleinen Stoffbären zu seiner Urkude überreicht. Damit wollte man den Erfolgsdruck des Medaillen gewinnen müssens schon im Vorfeld ausschließen. Nicht alle Starter waren von dieser Lösung angetan, aber der Großteil freute sich über das Präsent und stand stolz auf dem Siegerpodest. Auch hier gab es eine Veränderung. Das Podest war für alle Sportler gleich hoch und bei der Siegerehrung erklärte der Eltmänner Abteilungsleiter Edgar Riedl alle Teilnehmer zu Siegern, weil sie allein schon durch ihr Kommen und ihre Teilnahme an den Wettkämpfen zu Siegern wurden. Im Gegensatz zu den Veranstaltungen für die älteren Jahrgänge gibt es in der u11 ein sogenanntes Addiersystem für die Bewertung. Nicht der erste Ippon beendet den Kampf, sondern die Wertungen werden bis zu 6 Punkten aufaddiert und die Teilnehmer haben so die Möglichkeit länger zu kämpfen. Judoturnieren ist es zu eigen, dass sie sich oft sehr in die Länge ziehen. Auch für diesen Fall hatten sich die Ausrichter etwas einfallen lassen. Ein Basteltisch, betreut von Maria Zettelmeier, bei dem Ostersachen gebastelt bzw. Judo Buttons gepresst werden konnten, sorgte bei den jungen Sportlern für Kurzweil und verkürzte die Wartezeit auf den nächsten Kampf. Einziger Wermutstropfen der Veranstaltung war die verhältnismäßig geringe Teilnehmerzahl von etwa 60 Startern. Der Nachwuchs der ausrichtenden SG Eltmann präsentierte sich gut vorbereitet und beeindruckte durch so manche schöne Judotechnik. Bleibt abschließend zu vermerken, dass es den Organisatoren gelungen ist, mit dieser Veranstaltung Werbung für ihren Sport zu betreiben. Die mit Meisterehren dekorierten Nachwuchsathleten der Sportgemeinschaft werden nun bei den nachfolgenden Turnieren versuchen, ihre gezeigten Leistungen und Platzierungen zu bestätigen. |
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| Bild: Eine erfolgreiche Truppe stellte die SG Eltmann als Ausrichter bei den Judo Bezirksmeisterschaften in der Altersklasse unter 11 Jahren. Im Hinergrund die beiden Betreuer Beate Czieszowic und Marco Pfister. Mittlere Reihe von links: Laura Hänig, Johannes Frey, Fabian Frystaki und Theresa Rudolph. Vordere Reihe von links: Fabian Basel, Lukas Gehles, Carolin Gehringer und Lena Krause. |