Deutsches Bundesliga-Finale in München – Großhadern am 29.10.05

und die U17 von Eltmann war live dabei

Endlich war es soweit, das Deutsche Bundesliga-Finale in Großhadern stand bevor. Am Freitag nach dem letzten Training vor den Ferien sind wir, die U17 noch zum Italiener in Eltmann und es gab dort nur ein Gesprächsthema, "das Finale - und wer wird gewinnen?"!

Bis ganz nach vorne haben es vier Mannschaften geschafft. Der TSV Großhadern, der TSV Abensberg beide Bayern, der JC Ettlingen von Württemberg und der JV Ippon Rodewisch aus Sachsen.

Nach einer kurzen Nacht sind die Rebecca, Elena, Helena, Anna, Carina, Melissa, Andre, David, Martin, Mario, Philipp, Jonas, Timo, Peter der Edgar und ich am 29.10.05 früh um 5.30 h in Bamberg in den Zug gestiegen, damit wir pünktlich zum Kampfbeginn um 11.00 h im Dojo in Großhadern ankamen. Im Zug saß dann eine teils müde, aber auch aufgeregte Gesellschaft von Judoka aus Eltmann mit Ihrem Betreuer dem Edgar. In Großhadern angekommen sind wir von der U-Bahn Station zum Dojo gelaufen, wo der Klaus Greiner von Bamberg, der das ganze eingefädelt hat, auf uns wartete. Er hat die Eintrittskarten ausgeteilt und jedem einen gelben "Krachmacher" eine Raaaatsche gegeben. Jetzt gings los. In der Halle sind die letzten Judoka von der Matte gescheucht worden und haben sich zum Einzug aufgestellt. Dann sind die Mannschaften eingezogen und wurden vorgestellt. Die Hadener sogar einzeln. Einige fragen sich jetzt wahrscheinlich warum wir eigentlich zum Zuschauen gekommen sind, ja warum?

Also erstens, unser Weltmeister - 81 kg Florian Wanner hat das letzte Mal gekämpft und der Hendrik Schumacher, bei dem ich in Bamberg trainiere auch. Beide sind für Großhadern an den Start gegangen.

Die erste Begegnung war TSV Großhadern gegen den JC Ettlingen. In der ersten Runde lag Großhadern noch 4:3 zurück, doch sie drehten den Spieß um, sodass sie mit 8:6 gewonnen haben. Danach kämpfte der TSV Abensberg gegen JV Ippon Rodewisch. Die Abensberger gingen klar mit 10:4 Punkten als Sieger von der Matte. Somit standen zwei Bayrische Mannschaften im Finale. Um 16.00 h gings weiter, große Spannung lag in der Halle.

Es waren spannende Kämpfe zu sehen und in der Vorrunde lag Großhadern 4:3 vorne. Die Hadener Fans machten noch mehr Stimmung wie zuvor, sie wollten das Finale gewinnen, aber Abensberg wollte natürlich auch nicht als Zweiter von der Matte gehen. In der Rückrunde machte Abensberg den ersten Punkt, jetzt stand es 4:4. Auch die Abensberger Fans waren jetzt wieder zu hören. Der nächste Sieg ging nochmal an die Niederbayern, doch Großhadern holte wieder auf 5:5. Die vorletzte Begegnung entschieden die Abensberger für sich, damit war eigentlich alles klar. Die Unterbewertung stand für Abensberg. Damit ist der TSV Abensberg knapp mit 8:6 Punkten Deutscher Meister der Bundesliga geworden. Die Freude der Niederbayern war groß. Aber auch die Hadener ließen sich die Stimmung nicht vermiesen. Nach einigen Interviews der Trainer und der Siegerehrung fand am Abend noch die Abschiedsparty von Florian Wanner und Hendrik Schumacher in einer Münchner Szene-Disco statt. Großhadern, die Bamberger und die Eltmänner waren dabei. Nach einigen Umständen J kamen wir alle müde so um vier Uhr in der Nacht wieder im Dojo, wo wir übernachteten an.

Anna, Helena und Carina mussten am Sonntag auf U14 Lehrgang nach Grafing. Der Rest ist mit Edgar nach München zum Bahnhof gefahren. Einige frühstückten sehr ausgiebig im Burger King, weil wir ja auch wieder die "Open -Gewichtsklasse" besetzen müssen, gell Rebecca. J Des kommt jetzt aber net von mir, sondern eigentlich vom Edgar!

Danach standen Kino oder Museum zur Auswahl, da die Mehrheit für Kino war, entschieden wir uns für "Charlie und die Schokoladenfabrik".

Da der Edgar und ich unseren Zug nach Grafing erwischen mussten, sind wir scho a weng ehr aus dem Film gegangen. In Grafing haben wir wieder ausgetauscht. Anna ist mit nach München ich bin in Grafing geblieben und mit der Nicola und der Helena abends heimgefahren.

Wie der Rest nach Hause gekommen ist und was da noch so abging, erzählt Euch die Elena (Bericht folgt).

So ging eines der schönsten Judo-Wochenenden zu Ende.

Danke, Edgar, dass du es als einziger Erwachsener gewagt hast mit uns nach München zu fahren. Es war echt genial !!!

 

Dominice Weiglein