|
Julia Töpfer siegt in Pforzheim Ein Quartett vertrat am Wochenende die Farben der SG Eltmann bei den Süddeutschen Judo Einzelmeisterschaften der Altersklasse u20. Julia Töpfer bis 44 kg, Nicole Graf bis 52 kg, Carina Kimmel bis 63 kg und Helena Steinmüller bis 78 kg machten sich Hoffnungen, die Qualifikation für die in drei Wochen in Herne stattfindenden Deutschen Einzelmeisterschaften zu schaffen. Damit war klar, dass das Minimalziel eine Bronzemedaille sein musste, denn die war Voraussetzung für eine erfolgreiche Qualifikation. Mit letztendlich zwei Qualifikationsplätzen trugen die SG Judoka mit zum überaus guten Abschneiden der Bayerischen Sportler bei. Insgesamt 21 Athleten des Bayerischen Judo Verbandes werden die blau – weißen Landesfarben bei den nationalen Titelkämpfen vertreten, sechs davon als Süddeutsche Meister. Während Carina Kimmel nach einem Sieg und zwei Niederlagen frühzeitig scheiterte, kämpfte sich Nicole Graf bis ins Viertelfinale vor. Dort unterlag sie ihrer Halbfinalgegenerin der Bayerischen Meisterschaft, Thiel aus München erneut und musste in die Trostrunde. Im entscheidenden Kampf um den Einzug ins kleine Finale unterlag sie Zeitler aus Abensberg, ebenfalls einer bayerischen Kontrahentin, die sie im vergangenen Jahr bereits einmal besiegen konnte. Damit beendete sie, in der vielleicht am stärksten besetzten 52 kg Kategorie, in der allein fünf bayerische Athleten im Viertelfinale mitmischten, die Meisterschaft auf dem undankbaren 7.Platz. Aufgrund der Stärke dieser Klasse eine Platzierung, mit der sie durchaus zufrieden sein kann. Helena Steinmüller musste nach ihrem verlorenen Viertelfinale ebenfalls in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen. Hier ließ sie nichts mehr anbrennen und stand nach überzeugenden Leistungen im Kampf um Platz Drei. Konzentriert begann sie diese Begegnung und machte über ihren starken Griff immer wieder Druck. Konsequent hielt sie sich an die taktische Marschroute und griff immer wieder mit ihrer Spezialtechnik, Harai Goshi an. Damit verhinderte sie geschickt die Konterversuche ihrer Gegnerin. Kurz vor Ende der Kampfzeit konnte sie mit einer sehenswerten Wurftechnik die Auseinandersetzung für sich entscheiden. Damit war klar, dass sie als Dritte die Quaifikation erreicht hatte. Julia Töpfer, die leichteste aus dem Quartett kämpfte an diesem Tag wie entfesselt. Keine ihrer vier Begegnungen ging über die volle Kampfzeit und nach drei Ipponsiegen im Boden, mit ihrer Spezialität, einem Sankaku Gatame, sowie einem spektakulären Schulterwurf machte sie deutlich, dass an diesem Tag kein Weg an ihr vorbei führte. Sowohl ihre Bayerischen Mitkonkurrentinnen Labs und Friedberger, wieauch die beiden Kontrahentinnen aus Baden und Würtemberg hatten dem Angriffsjudo der Unterfränkin nichts entgegegn zu setzen und mussten sich mit den Plätzen 2 – 5 zufrieden geben. Als Süddeutsche Meisterin, gleich im ersten Jahr in dieser Altersklasse, fährt Töpfer nun zusammen mit ihrer Teamkollegin Steinmüller, in drei Wochen nach Herne und wird dort ihr Bestes geben, um auch bei den nationalen Titelkämpfen ein hoffentlich gewichtiges Wort bei der Vergabe der Titel wird mitreden können. |
|
|
|
Bild: Ein starkes Duo, Helena Steinmüller, links und Julia Töpfer, die beide am Wochenende die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft erkämpfen konnten. |