| Vielseitigkeit war das Maß der Dinge
Laufen, Springen, Turnen, Klettern und ganz nebenbei auch noch Judo, wurde von den Teilnehmern des Bayerischen Judo Sport Turniers in Coburg verlangt. Das Konzept für diese relativ neue Turnierform im Judo Verband basiert auf unterschiedlichen Überlegungen. Zum einen sind die traditionellen Turnierformen auf die Bedürfnisse von Erwachsenen zugeschnitten. Zum anderen sind für eine vernünftige kindliche Entwicklung im Sport neben der Möglichkeit sich messen zu können auch Aspekte wie soziales Lernen in der Gruppe und Vielseitigkeit von großer Bedeutung. Diese Überlegungen führten dazu, dass im Judo Wettkämpfe inzwischen auch in dieser neuen Turnierform angeboten werden. Dabei werden die Starter zu Beginn der Veranstaltung in gewichtsnahe Gruppen zu jeweils fünf Teilnehmern eingeteilt. Den Rest des Turniers absolvieren die Kinder gemeinsam in ihrer Gruppe. Bei den verschiedenen Stationen geht es unter anderem darum, bei einem Kastenbumeranglauf seine Kondition unter Beweis zu stellen, ebenso wie seine Beweglichkeit bei einer Rumpfbeuge und beim Seitspagat zu beweisen. Der koordinative Bereich wird durch turnerische Elemente und spezielle Judo Übungsformen abgedeckt. Neben dem traditionellen Kämpfen in einem Teilbereich des Turniers wird von den Teilnehmern aber auch noch ihre Judotechnik in ähnlicher Form wie bei den verschiedenen Gürtelprüfungen abverlangt. Vielseitigkeit war also bei den Teilnehmern gefragt und durch die vielen verschiedenen Stationen kam kaum Langeweile auf. So waren alle Teilnehmer nahezu die gesamte Zeit in Bewegung und beschäftigt. Am Ende der gelungenen Vernstaltung konnten alle Kinder ihre verdienten Urkunden in Empfang nehmen. Spätestens jetzt waren alle froh und glücklich, sich am Morgen auf den Weg nach Coburg gemacht zu haben. |
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| Bild: Die Eltmänner Starter beim Judo Sport Turnier in Coburg präsentieren stolz ihre errungenen Urkunden. Hintere Reihe von links: Fabian Frystaki, Mark Philipp Richter, Johannes Frey, Moritz Dorband und Sandro Rausch. Davor kniend Theresa Rudolph, Lena Krause und Sabrina Hemetsberger. |